Reise mit Wohnmobil durch Australien

Jetzt läuft das Dschungel Camp im Fernsehen auf und ab, obwohl Australien sowieso schon in Not ist, durch die verheerende Naturkatastrophe. Dann fressen sich die deutschen C-Promis auch noch quer durch die natürliche Nahrungskette, um Dschungelkönig zu werden und am Ende bringt es doch nicht den gewünschten Karriereschub – die armen Tiere. Aber laut Doktor Bob kommt ja kein einziges Tier zu schaden. Viele Teile des Landes stehen derzeit unter Wasser, wodurch viele Menschen in Notsituationen geraten – echt tragisch. Wenn diese beiden widrigen Einflüsse aber gerade nicht vorherrschen, ist Australien ein wunderschönes Land mit eigener Flora und Fauna. Endlose Straßen ziehen sich durch das Land der Kängurus. Es gibt natürlich auch hier viele landestypische Dinge zu beachten. Zunächst einmal herrscht in Australien Linksverkehr. Seien Sie sich demzufolge auch im Klaren darüber, dass Sie rechts überholen müssen, so ungewohnt das auch klingen mag. Jeder Mitfahrer und natürlich auch der Fahrer desWohnmobils muss einen Sitzgurt anlegen. Unter Umständen kann es auch ganz hilfreich sein, wenn man eine Kopie seines Führerscheins in Englisch bei sich trägt. Natürlich sollte man sich wie in jedem anderen Land auch an die Verkehrsregeln und besonders an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Da machen die Polizisten auch nicht vor dicken Campern halt. Durch die sehr langen Distanzen und oft monotonen Straßen sollte man sich auch das Problem der Übermüdung ins Bewusstsein rufen, denn genau das ist die Ursache für viele Unfälle in Australien. Kurze Pausen, um mal in Ruhe durchzuatmen und die Glieder zu strecken, können ein hilfreiches Mittel gegen die Ermüdung sein. Immerhin wollen Sie ihr gemietetes Reisemobil nicht irgendwo im Graben versenken und auch nicht Ihr oder das Leben der Begleitpersonen gefährden. Die Planung der Reisezeit kann in Australien auch sehr von anderen Ländern abweichen, da man hier zwar viel auf Schnellstraßen unterwegs ist, aber eben auch viele Ortsdurchquerungen mit einberechnen muss. Ein Risiko auf unbewohnten Strecken sind die Tiere Australiens, die plötzlich die Straße überqueren können und somit ein gefährliches Hindernis darstellen. Vergessen Sie nicht, dass wenn ein Tier die Straße vor Ihnen überquert, dass auch weitere Artgenossen Folgen können. Durch die verhältnismäßig großen Wohnmobile in Australien, sollte man sich auch mit Begebenheiten wie überhängende Bäume oder tiefe Brücken auseinandersetzen. Zwischen AU$22 – AU$59 kann man seinen Camper sicher auf einem Campingplatz direkt am Meer oder auch auf dem Land abstellen.

Für alle die das Land der Aborigines und Koalabären mit dem Wohnmobil erkunden wollen, sollte die oben beschrieben Tipps recht hilfreich sein. Wie ich finde, ist das Reisemobil ein geeignetes Vehikel, um Australien zu erkunden. Man erreicht leicht die großen Metropolen und kommt auch unbeschwert in Strandnähe und das ganze mit dem Hausrat im Rücken. Viel Spaß beim Wohnmobil mieten in Australien!

Veröffentlicht unter Camping, Wohnmobil Tour | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

Winterfeste Wohnmobile sind kein Feuerball

Wohnmobile werden immer beliebter. Der ein oder andere entdeckt den Reisetraum Wohnmobil und die damit verbundenen Vorzüge für sich. Die Freiheit und Unbekümmertheit, die mit einem Urlaub im Reisemobil verbunden ist reizt viele Pauschalurlauber. Man hat zwar Selbstverpflegung, kann dafür aber individuell bestimmen, wann man wohin reist und wie lange man vor Ort bleibt. Als Camper ist man immer flexibel und spürt die Freiheit nahezu. Ob kurze Städtetrips oder Camping am Meer, mit dem Reisemobil ist fast alles möglich! Jedoch im Winter sollte man darauf achten, dass man das Wohnmobil entsprechend winterfest macht. Zum Beispiel sollte der Frischwassertank gereinigt desinfiziert und geleert werden und um Frostschäden zu vermeiden, sollte man alle Wasserhähne und Ablassventile den Winter über geöffnet lassen. Es gibt hier und da gewisse Dinge, die beachtet werden müssen, um im Frühjahr sein Reisemobil unbeschadet in Betrieb nehmen zu können. Im Gegensatz zu Wasserhähnen, sollte man Gashähne geschlossen halten. Vor dem Winterschlaf den Camper noch einmal gründlich mit einem Hochdruckreiniger gereinigt und bei Bedarf mit Konservierungsmitteln speziell für die äußere Oberfläche gepflegt und schon kann man sein Liebling beruhigt eine längere Zeit abstellen. Eine weitere Maßnahme wäre die Behandlung der Dichtungen von Fenstern und Türen mit Glycerin. Außerdem sollte man alle Reifen auf den maximal zugelassenen Druck aufpumpen. Wenn man das Wohnmobil im Winter mindestens ein bis zwei Mal lüftet, sollte dies auch nicht schaden. Der beste Stellplatz ist natürlich in einer Garage, wo Schnee, Eis, Kälte und unter Umständen das aggressive Streusalz dem Fahrzeug nichts anhaben können. Ein wesentlicher finanzieller Aspekt wäre auch ein Saisonkennzeichen um Steuern zu sparen, sollte man das Fahrzeug nicht ganzjährig nutzen.

In der zuvor erwähnten Garage vermindert sich ebenso das Risiko, dass das Wohnmobil in Brand gesteckt wird, um ein Vielfaches. Man liest ja immer mehr davon, dass Wohnmobile in Brand geraten und Brandstifter besonders an dieser Art von Gefährten ihren Spaß haben. Also nehmen Sie alle Maßnahmen in Angriff, die nötig sind, um Ihr Wohnmobil winterfest zu machen und verleben Sie somit einen ruhigen Winter, ohne besorgte Gedanken an Ihr Reisemobil verlieren zu müssen.

Abschließend würde ich gerne noch über das schnellste Wohnmobil der Welt informieren, was Hymer vor kurzem auf den Markt gebracht hat. Knapp 208 km/h schafft das Rennmobil. Der Hymer-Goldschmitt ist eigentlich ein Fiat Ducato mit einem von Goldschmitt entwickelten Gas-Diesel-Motor. Der kleine 2,3 Liter Motor leistet nun 200 PS und das schnellste Reisemobil der Welt ist ein echter Hingucker.

Veröffentlicht unter Wohnmobil Informationen | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Wohnmobiltour durch Deutschland – Nur mit dem Kompass

Los geht’s in Stralsund. Hier einen Campingplatz zu finden, sollte kein Problem darstellen, dann wohl eher ein freier Stellplatz. Aber diesem Problem kann man mit rechtzeitiger Reservierung recht einfach Abhilfe schaffen, so dass man mit seinem Reisemobil einen wunderschönen Platz nahe dem Ostseestrand bekommt. Insbesondere in der Hochsaison empfiehlt sich eine vorzeitige Reservierung. Egal ob Hymer, Ducato, Knaus oder Dethleffs, so ziemlich jedes neuartige Wohnmobil sollte eine Tour quer durch Deutschland unbeschadet überstehen. Eine erlebnisreiche und abenteuerlustige Reise erlebt man, wenn man die Landkarte mal bei Seite legt und nur mit dem Kompass auf Landstraßen gen Süden fährt. Ausgehend von Stralsund wäre ein möglicher Weg vorbei an Neubrandenburg und weiter, vorbei an den Müritzseen nach Eberswalde. Links vorbei an Berlin kommt man dann der Börde immer näher. Das Land der Frühaufsteher, Sachsen-Anhalt, bietet wunderschöne, langgezogene Landstraßen mit tollen Feldern und idyllischen Ortschaften. Auf dem weiteren Weg passiert man das grüne Herz Deutschlands, Thüringen. Dort würde ich auch die erste Übernachtung ansetzen. Abends kann man dann landestypisch Thüringer Klöße verspeisen und die Seele baumeln lassen. In Neuengönna bei Jena kommt man sicher und in einem schönen Umfeld unter. Im schönen Saalethal bei eins, zwei Gläsern Wein den Tag ausklingen lassen und die Füße hochlegen, klingt nach einem tollen Tagesabschluss. Am nächsten Tag dann, kann man geradewegs bis Kulmbach weiterfahren, wo ich eine Kaffeepause und einem kleinen Ort vorschlagen würde. Das bayrische Urambiente und die wundervolle Landschaft machen diese Gegend zu einem Höhepunkt der Reise. Im Naturpark der Fränkischen Schweiz lässt es sich gemütlich über die Landstraßen tuckern. Als letzten Halt zur Übernachtung vor dem Erreichen des Bodensees würde ich die Region um den Großen Brombachsee vorschlagen, wenn einen der Kompass dort hinführt, wenn nicht, woanders ist es bestimmt auch schön! Bei Absberg findet man einen netten kleinen Campingplatz für sich und seinen Camper. In Biberbach an der Riß ist es dann wirklich nicht mehr weit. Dann hat einen eine ungeplante, völlig freie Tour durch Deutschland, nur mit dem Kompass und ein paar gelben Schildern doch durch die Lande geführt. Man hat allerhand gesehen und sich dabei nicht an irgendwelchen vorher festgelegten Routenpunkten orientiert. Nun noch an Ravensburg vorbei und der letzte Nachthalt der südwärts Reise durch Deutschland ist erreicht. Der Bodensee als Deutschlands größter See bietet viele schöne Ecken und einen idyllischen Sonnenuntergang.

Veröffentlicht unter Wohnmobil Tour | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Wohnmobiltour in Schweden

Schweden ist eines der schönsten Länder Europas, wie ich finde. Tolle Landschaften, tolle Menschen, schöne Frauen und vor allem scheint dort die Welt noch in Ordnung. Ab Sassnitz kann man aus Deutschland die Fähre nehmen und bequem nach Schweden. In Stockholm angekommen, kann man die wunderschöne Stadt, welche aus mehreren Inseln zusammengesetzt ist bewundern. Von schmalen Gassen wie in Prag und belebten Einkaufsmeilen wie in Berlin bis hin zu maritimen Eindrücken wie in Venedig, hat Stockholm einiges anzubieten. Nichtsdestotrotz ist es eine der teuersten Städte der Welt. Man wird in Stockholm ziemlich schnell, ziemlich viel Geld los und das fängt schon beim Kaffee mit Kuchen an (29€ für zwei Personen). Dennoch eine absolut sehenswerte Stadt. Ich war jetzt schon im Sommer und im Winter da und muss sagen, dass beides seinen Charme hat. Im Winter ist es auf jeden Fall schön über den Weihnachtsmarkt nahe dem Königshaus entlang zu schlendern. Ganz in der Nähe ist Gamla Stan – das Altstadtviertel. Es ist recht verzweigt und führt durch dunkle schmale Gassen zu Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hier befindet sich auch die Insel, worauf sich das königliche Schloss befindet – Kungsholmen. Es ist irgendwie ein cooles Gefühl, wenn man nur 25m vom König entfernt ist. Zwar trennen einen dicke Mauern und die Wache von ihm, aber man ist ihm schon mal sehr nahe. Storkyrkan – der Dom ursprünglich von 1306, gleich neben dem Schloss, ist ebenso sehr beeindruckend. Seit dem 15. Jahrhundert werden hier schwedische Könige getauft, getraut und gekrönt. Djugarden ist die Museumsinsel und Wohnort der Superreichen. Stockholm hat einige Museen. Je nach Geschmack lohnt es sich bestimmt mal eines zu besuchen.

Ein weiterer sehenswerter Ort ist dann wohl Nusnäs in der Provinz Dalarna. Hier ist die Heimat der originalen roten Dalapferde. Mora, ein Stückchen weiter, ist Austragungsort des Vasalaufes, der älteste und längste Skilanglaufwettbewerb der Welt. Im Bärenpark in Grönklitt bei Orsa, kann man auf einem mehrere Hektar großen Gebiet einigen Braunbären etwas näher kommen. Der Eintritt kostet nur 5 €.

Natürlich gibt es noch viele weitere interessante Gebiete in Schweden, aber deren Bekanntmachung lasse ich hier mal offen. Ich wünsche viel Spaß beim Erkunden eines der schönsten Länder der Erde. Ich muss mich hier eindeutig als Schwedenfan äußern, denn nicht nur die Landschaft ist einmalig schön, sondern auch die Menschen sind sehr nett und zuvorkommend.

Veröffentlicht unter Wohnmobil Tour | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Eine Reise mit dem Wohnmobil durch die Schweiz

Treffpunkt für den Start des Ausfluges war der Rasthof Heidiland, welcher sich an der A13 zwischen Sargans und Chur befindet. An dieser ehrwürdigen und bekannten Raststätte haben schon über 25 Millionen Reisende Rast gemacht. Als erstes Reiseziel steuerten wir das Dorf Zillis im Schweizer Kanton Graubünden an. Dort gibt es in der romanische Saalkirche St. Martin sehenswerte Deckenmalereien. Die erste Nacht verbrachten wir dann nahe der Rofflaschlucht, wo eine Felsengalerie direkt unter dem Rhein entlang führt. Es ging weiter zur Via Mala. Dies ist ebenso eine Schlucht am Hinterrhein. Die Nacht haben wir dann in der Nähe von Bonaduz verbracht. Das Problem war aber, dass man hier nicht mit dem Wohnmobil campieren durfte. Deshalb mussten wir weiterfahren bis nach Chur. Die Reise geht weiter nach Sedrun, wo wir uns über den Bau eines Eisenbahntunnels informierten. Auf dem Weg dorthin erlebten wir eine abenteuerliche Fahrt von Bonaduz durch die Rinaultaschlucht über Valendas nach Sedrun. Die weiterführende Route navigiert uns direkt über den Oberalppass Richtung Andermatt. Andermatt ist ein Wintersportgebiet und Kurort. Hier verbrachten wir den Rest des Tages und die Nacht auf dem Gotthard-Camping-Platz. Am nächsten Morgen angekommen in der Schöllenschlucht, erwarteten uns eindrucksvolle Impressionen auf der Teufelsbrücke. Der Gotthardpass war bereits im Mittelalter eine wichtige Verbindung zwischen Italien und Nord- und Mitteleuropa. An der gefährlichsten Stelle, der Schöllenenschlucht, welche die Reuss in den Felsen gegraben hatte, konnte im 13. Jahrhundert die Gefahr entschärft werden. Der Sage nach soll der Teufel beim Bau mitgeholfen haben, forderte aber dafür die Seele desjenigen, der die Brücke als erster passierte. Man überließ diese Ehre einem Ziegenbock. Am Furkapass haben wir dann die nächste Nacht verbracht. Dieser Ort ist sehr eindrucksvoll, da hier die europäische Wasserscheide verläuft. Südlich des Punktes fließt das Wasser in das Mittelmeer und nördlich des Punktes fließt das Wasser in die Nordsee. Vorbei am Rhonegletscher, einer der zugänglichsten Gletscher der Schweiz, direkt an der beliebten Passstraße Furka, begaben wir uns nach Täsch. Wenn man einmal hier im Kanton Wallis ist, muss man natürlich auch nach Zermatt. Von hier aus geht es dann am nächsten Tag nach Col de la Croix. Dann geht es nur noch nach Grindewald, zur kleinen Scheidegg, auf das Jungfraujoch und das war’s. Die letzten Tage verbrachten wir rund um Grindewald und genossen hier noch ein bisschen die Natur. Alles in allem ist die Schweiz ein wirklich tolles Land für Ausflüge mit dem Wohnmobil.

Veröffentlicht unter Wohnmobil Tour | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Fußball WM im Wohnmobil – Rückblick

Ich wollte diesen Beitrag nutzen, um mal einen kurzen Rückblick auf die Fußballweltmeisterschaft diesen Jahres zu werfen. Einen großen Teil des Weltmeisterschaftszeitraumes war ich im Wohnmobil unterwegs. Die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika begann am 11. Juni und ging bis zum 11. Juli. Drei von den vier Wochen verbrachte ich mit meiner Frau im Wohnmobil, auf drei verschiedenen deutschen Campingplätzen. Natürlich sind wir nicht extra wegen der WM herumgefahren, allerdings fiel dieses Ereignis mit unserem alljährlichen Campingurlaub zusammen. Die erste Station war „Lug ins Land“ in Bad Bellingen. Auf diesem Platz sahen wir die ersten Spiele der WM.

Südafrika-Mexico (1:1), Uruguay-Frankreich (0:0), Südafrika-Uruguay (0:3), Frankreich-Mexico (0:2), Südkorea-Griechenland (2:0), Argentinien-Nigeria (1:0), Argentinien-Südkorea (4:1), Griechenland-Nigeria (2:1), England-USA (1:1), Algerien-Slowenien (0:1), Slowenien-USA (2:2), England-Algerien (0:0), Serbien-Ghana (0:1), Deutschland-Australien (4:0), Deutschland-Serbien (0:1), Ghana-Australien (1:1), Holland-Dänemark (2:0), Japan-Kamerun (1:0), Holland-Japan (1:0), Kamerun-Dänemark (1:2), Italien-Paraguay (1:1), Neuseeland-Slowakei (1:1), Slowakei-Paraguay (0:2), Elfenbeinküste-Portugal (0:0), Brasilien-Nordkorea (2:1), Brasilien-Elfenbeinküste (3:1), Honduras-Chile (0:1) und Spanien-Schweiz (0:1).

Die Viertel- und Halbfinals sahen wir, soweit ich mich erinnern kann in der Platz-Kneipe auf dem Campingplatz in Münstertal. Eben auch die tragische Niederlage von Deutschland im Halbfinale gegen Spanien, mussten wir auf diesem Campingplatz über uns ergehen lassen. Es waren zahlreiche Fans und Sympathisanten vor Ort und die Stimmung war wirklich hervorragend. Mitunter hatten wir richtige Stadionatmosphäre.

Viertelfinals: Uruguay-Ghana (4:2 n.E.), Holland-Brasilien (2:1), Argentinien-Deutschland (0:4), Paraguay-Spanien (0:1)

Halbfinals: Deutschland-Spanien (0:1), Uruguay-Holland (2:3)

Die letzten drei Tage unseres Urlaubs verbrachten wir auf den für uns schönsten Campingplatz am Achernsee (in Achern). Hier sahen wir auch das Finale und das Spiel um Platz 3 zusammen mit benachbarten Campern auf einem Großbildfernseher.

Finale: Holland-Spanien (0:1) nach Verlängerung

Spiel um Platz 3 (übrigens, eine völlig unnötige Erfindung): Uruguay-Deutschland (2:3)

In Erinnerung bleibt außerdem, dass Diago Forlan vor Wesley Sneijder und David Villa als bester Spieler des Turniers gekürt wurde. Außerdem war Thomas Müller der beste Torschütze vor David Villa und Wesley Sneijder.

Interessant ist auch die „Mannschaft des Turniers“:

Torwart Abwehr Mittelfeld Sturm
Iker Cassilas Philipp Lahm Wesley Sneijder David Villa
Carles Puyol Bastian Schweinsteiger Diego Forlan
Maicon Andres Iniesta
Sergio Ramos Xavi

Der Campingplatz am Achernsee weist folgende Eigenschaften auf. Es ist ein städtischer Campingplatz, besitzt aber auch Teile mit ebenem Wiesengelände mit unterschiedlich dichtem Laubbaumbestand und liegt unmittelbar neben der Autobahn. Weiterhin ist er von Dauercampern geprägt.

Veröffentlicht unter Camping | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wohnmobil mieten in Portugal – Wissenswertes

Als wir vor zwei Jahren im Sommer einen Trip durch Portugal gemacht haben, sind uns ein paar Dinge aufgefallen. Weiter unten versuche ich dann ein paar Eigenheiten des Urlaubslandes Portugal in Bezug auf das Wohnmobilreisen zusammenzustellen.

Unsere Tour startete in Cordoba, weil wir dort Bekannte und einen Wohnmobilverleih unseres Vertrauens haben. Die Tour dauerte insgesamt 6 Tage und wir haben einiges von Portugal sehen können. Bei Ayamonte über die Grenze und weiter nach Portimao. An der kurvenreichen Küste fuhren wir dann Landstraße bis Lissabon, wo wir uns zwei volle Tage aufhielten. Weiter ging es nach Porto über Coimbra und Bergfest feierten wir dann in Camninha, ganz im Norden von Portugal. In Coimbra sollte man unbedingt die alte juristische Fakultät der Universität besuchen. Wirklich schöne alte und denkwürdige Gemäuer. Für die Rückreise über das innere Festland benötigten wir lediglich 1,5 Tage. Vorbei an Viseu und Guarda konnten wir viele schöne Eindrücke vom Festland Portugals sammeln. Der kurze Aufenthalt in der wunderschönen Stadt Caceres hat uns auch sehr gefallen.

Nun zu den versprochenen Tipps für die Wohnmobilreise in Portugal:

In Portugal direkt es ist es kein Problem ein Wohnmobil bei den zahlreichen Wohnmobilvermietungen zu mieten. Dafür ist es umso schwieriger, schöne und vor allem erschwingliche Campingplätze zu finden. Auf einige Verkehrsregeln sollte man besonders Acht geben. Der Mietpreis eines Wohnmobils beträgt in Portugal (je nach Größe und Ausstattung) zwischen 650 – 1500 Euro pro Woche, inkl. Vollkasko mit Selbstbeteiligung, allerdings ohne Bettzeug, Reinigungsgebühr oder Kindersitze. Beachtlich ist, dass eine separate Einweisung in die Funktionsweise des Wohnmobils, Gasflaschen, etc. etwa so viel wie eine Tagesmiete beträgt. Da die Stellplatzsituation relativ schwierig ist, sollte man wirklich frühzeitig einen Platz reservieren. Die meisten Stellplätze, insbesondere die direkt am Wasser, sind nicht nur in der absoluten Hochsaison vollkommen ausgebucht.

Portugal ist sehr autofahrerfreundlich. Autos haben generell Vorfahrt vor Fahrrädern und Fußgängern. Außerorts dürfen Womos bis 3,5 Tonnen 90 km/h auf Landstraßen, 100  km/h auf Schnellstraßen und 120 km/h auf Autobahnen fahren. Jeweils 10 km/h weniger gilt für Wohnmobile über 3,5 Tonnen. Das nächtliche Abstellen des Reisemobils auf Straßen und Parkplätzen ist in Portugal verboten. Außerdem gibt es Autobahngebühren, welche sich auf 4,50€ pro 100km belaufen. Die Benutzung der Stadtautobahnen in den Großstädten ist gebührenfrei.

Viel Spaß bei eurem Wohnmobiltrip durch Portugal. Vielleicht habe ich ja später mehr Lust ein paar ausführliche Reisetipps und sehenswerte Orte in Portugal näher darzustellen.

Veröffentlicht unter Wohnmobil Tour | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar